Die Serie "Stadtgeschichten"

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Die Glanzzeit der Fotokopie (3)

Fotokopierer haben mich in jenen Jahren zutiefst fasziniert. Die Idee, von einem beliebigen Schriftstück beliebig viele Kopien anfertigen zu können, hatte in meinen Augen beinahe etwas mythisches. Und die Erfindung der Xerografie hielt ich für ebenso bedeutsam wie die des Buchdrucks. Aber schon vor der Erfindung ebendieser Xerografie hatte ich mit dem Kopieren zu tun. […]

publiziert am 12.01.14 ¦ 706x gelesen ¦ ganz lesen

Die Glanzzeit der Fotokopie (4)

Bald galten Marion und ich unter den Kollegen als Paar. Und das obwohl wir das noch lange nicht waren. Schließlich steckten wir beide damals in mehr oder weniger festen Beziehungen. Aber was hieß das in den libertären Spätsiebzigern schon? Damals wurde fröhlich querbeet gebumst, und ein Fick mit einer fremden Person galt nicht viel. Heute […]

publiziert am 20.02.14 ¦ 655x gelesen ¦ ganz lesen

Komma acht, Komma eins (1)

Auch mein Einstieg in das, was ich später meinen Beruf nennen würde, hatte mit dem Computer zu tun. Wenn anfangs auch nur sehr indirekt. Schon beim Schulkollegium beim Regierungspräsidenten spielte die Datenerfassung eine Rolle. Insgesamt war ich aber doch eher der analoge Typ, der den Fotokopierer für die wichtigste Erfindung in Richtung Publizieren hielt. Denn […]

publiziert am 02.03.14 ¦ 775x gelesen ¦ ganz lesen

Komma acht, Komma, eins (2)

Meine ersten Texte, für dich bezahlt wurde, entstanden auf einer tonnenschweren, mechanischen Schreibmaschine der Firma Rheinmetall. Ja, die Rüstungsschmiede baute über viele Jahre Schreibmaschinen des US-Herstellers Remington nach. Mein fiel mir aus irgendeinem aufgelösten Haushalt zu und steckte in einem hölzernen Kasten mit Kunstlederbezug in Kroko-Optik. Die gusseiserne Maschine war auf einem massiven Holzbrett montiert, […]

publiziert am 17.03.14 ¦ 705x gelesen ¦ ganz lesen

Komma acht, Komma eins (3)

Im Dezember 1980 wurde mein Sohn geboren. Rosenmontag 1981 starb meine Mutter. Wir übernahmen ihre Wohnung in Pempelfort, das Vierte, in dem ich mich von meinem zehnten bis zu meinem dreiundzwanzigsten Lebensjahr rumgetrieben hatte. Da die Mutter meines Sohnes schnell wieder eine gut dotierte Stelle gefunden hatte, wurde ich zum hauptberuflichen Vater und Hausmann. Geld […]

publiziert am 27.03.14 ¦ 1082x gelesen ¦ ganz lesen

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