Die Seite 3

Klaus auf Kuba (3)

Dann greift sie nach seinem Geschlecht, das sofort anschwillt. Raul kommt laut singend aus dem Haus und hat eine gewaltige Erektion. Er springt in den Pool und hebt Conchita hoch, um sie auf seinen Schwanz zu stecken wie ein Legomännchen auf Noppen am Baustein. Klaus flüchtet aus dem Wasser und hört die beiden grunzen und hecheln und winseln und schreien. Er findet Ramos, und sie fahren sofort los. Mitten in der mondlosen Nacht holpern sie im Schritttempo über die Waldwege bis sie gegen Morgen die Fernstraße erreichen. Und jetzt? fragt Klaus. Fahren wir durch zu meiner Familie. Unterwegs finden sie eine Bretterbude, die sich selbst Caffé nennt. Eine zahnlose Frau und ihr zahnloser Mann servieren hervorragenden Kaffee, Eier in Tomatensosse und selbstgebackenes Brot. Das macht sie satt, aber nicht wacher. Es sind noch zweihundert Kilometer bis Dos Bacos. » ganz lesen

publiziert am 29.01.17 in Paare ¦ 113x gelesen ¦ noch kein Kommentar

Marianne und ich (5)

Am 2. Januar brachen wir in ihre ehemalige Wohnung ein, um ihre restlichen Sachen zu retten, die wir im Taxi zu mir transportierten. Wir hatten nicht gebadet oder geduscht und uns nur notdürftig gewaschen. Wir waren verklebt von Schweiß und anderen Säften und stanken meilenweit gegen den Wind nach Sex. Das, glaube ich, war die Geschichte, die sich Robby von mir gewünscht hatte. Natürlich mit mehr Einzelheiten. Aber die müsste ich mir ausdenken, denn die insgesamt sieben Tage nach ihrer Rückkehr sind in meiner Erinnerung ein einziger Film bestehend aus kurzen Blitzaufnahmen ihres Körpers und seiner Details. Alles aufgenommen mit der subjektiven Kamera. » ganz lesen

publiziert am 29.01.17 in Paare ¦ 106x gelesen ¦ noch kein Kommentar

Klaus auf Kuba (2)

Sie sitzen ganz allein in der Kantine der Plantage und essen Congrí. Die Mittagspause hat noch nicht begonnen, aber der Koch hat ihnen rasch zwei Portionen warmgemacht, weil Ramos und Klaus so verhungert aussehen. Dann strömen die Arbeiterinnen und Arbeiter hinein, und ehe Klaus es ganz mitkriegt, ist er umringt von einem Dutzend schöner junger Frauen, die auf ihn einreden. Sehr oft, übersetzt Ramos, kommen hier keine blonden Männer hin. Da ist eine sehr dunkle Arbeiterin, die sich direkt neben ihn gesetzt hat. Sie spricht in auf Englisch an. Er findet sie aufregend mit ihrer riesigen Afrokrause und den weichen Gesichtszügen. Wo er herkommen, fragt sie, ob er Amerikaner sei, Tourist oder Geschäftsmann. Ob er mehr als einen Tag bleibe. Wenigstens eine Nacht? Nachdem die Kolleginnen und Kollegen wieder an die Arbeit gegangen sind, bleibt sie sitzen. Ich heiße Zazuela, sagt sie, sei heute Nacht mein Gast. Und ich? fragt Ramos. Du auch. » ganz lesen

publiziert am 27.01.17 in Paare ¦ 111x gelesen ¦ noch kein Kommentar

Marianne und ich (4)

An einem verregneten Junimorgen gegen acht Uhr fuhren wir los. Marianne hatte eine Flasche Sekt mitgenommen, und wir tranken abwechselnd. Im Saarland blieben wir liegen. Der Dauerregen hatte die Elektrik lahmgelegt, und der Mechaniker in der Werkstatt in Saarlouis meinte, es sei eine größere Reparatur fällig. Das ginge nicht, wandte ich ein, wir müssten rasch weiter. Er dachte eine Weile nach, griff dann zum Telefon und redete eine Weile in seinem merkwürdigen Dialekt. Also, sagte er, ich kann euch einen Diplomat V8 besorgen, könnt ihr gleich haben. Dafür nehm ich den Ford, und ihr legt 1200 Mark drauf. » ganz lesen

publiziert am 27.01.17 in Paare ¦ 103x gelesen ¦ noch kein Kommentar

Klaus auf Kuba (1)

Viele Menschen in seiner Umgebung finden Klaus attraktiv. Aber er selbst bekommt das nicht mit. Und wenn er es mitbekäme, dann würde er es nicht glauben oder abstreiten. Er sieht sich selbst nicht im Spiegel, nicht einmal wenn er beim Rasieren hineinschaut. Eigentlich müsste er sich bewusst sein, dass man ihn für gutaussehend hält. Denn er war ein außergewöhnlich niedlicher Säugling und ein hübsches Kind, und oft genug hatten ihm Verwandte mitgeteilt, er sein ein schöner Mensch. Klaus beschäftigte sich nicht damit, so wie er sich auch sonst nicht mit seinem äußeren beschäftigte. Er war mehr berüchtigt als berühmt für seine karierten Hemden und die altmodischen Schuhe. Weil er aber keine Freunde hatte, erfuhr er nicht, was die Leute von ihm hielten. » ganz lesen

publiziert am 26.01.17 in Paare ¦ 121x gelesen ¦ noch kein Kommentar

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